6. April, 2021

Wie du dein Ranking bei Google verbesserst – 27 umsetzbare Techniken für KMUs

Author avatar
Damaris Böhlig

Jedes Unternehmen versucht, mehr Kunden anzulocken. Dabei messen wir uns oft an unseren „Todfeinden“ – unseren Konkurrenten. Und wenn wir uns erstmal auf unsere Konkurrenz konzentrieren, sehen wir sie immer und überall. Einer dieser Orte ist die Google-Suche. Das Gute ist: wenn deine Konkurrenz besser rankt als du, hast du die Chance etwas dafür zu tun, um dein Google-Ranking zu verbessern. Du musst also nicht ewig die Nummer 2 oder 3 bleiben. Mach dir also keine Sorgen, denn heute werden wir genau beantworten, wie du deine Konkurrenten bei Google übertreffen kannst, unabhängig von deren Unternehmensgröße oder Umsatz. Um dir dabei zu helfen, haben wir außerdem 27 umsetzbare Techniken im Gepäck, von denen du einige bereits heute implementieren kannst.

Um deine Mitbewerber zu übertreffen, solltest du die Relevanz und Autorität deiner Webseite sowohl für Google, als auch den Endbenutzer anpassen. Durch Verhaltenssignale der Nutzer entscheidet Google nämlich, welche Suchergebnisse am relevantesten sind und belohnt diese durch Hervorhebung.

Schauen wir uns dazu einige spezifische Faktoren an, die sich direkt auf die Relevanz und Autorität deiner und der Webseiten deiner Mitbewerber auswirken. Wenn deine Konkurrenten dich hinter sich lassen, solltest du einen strategischen Plan erstellen, um direkt mehrere auf einmal zu überholen.

1. Überhole die Konkurrenz über die Suchintention

Die Suchintention des Nutzer zu treffen ist die wichtigste Fähigkeit, die du bei der SEO beherrschen musst, wenn du deine Konkurrenten überholen möchtest. Der Grund, warum die Suchintention für die meisten so verwirrend ist, besteht darin, dass sie mehrere Aspekte hat.

Überhole die Konkurrenz durch die Suchintention

Zuerst einmal gibt es eine Suchintention die definiert, nach welcher Art von Ergebnis gesucht wird. Das heißt, bei einigen Suchvorgängen erwartet der Benutzer, dass Produkte angezeigt werden. Bei anderen suchen sie eher nach Informationen.

Außerdem hat sie Suchintention etwas mit Psychologie und Erwartungen zu tun. Zwei Dinge, die sehr informativ in Bezug auf deine Zielgruppe sind. Es ist relativ einfach zu bestimmen, ob eine Seite informativ oder mit Produkten gefüllt sein soll. Der schwierige Teil ist jedoch herauszufinden, was die Benutzer erwarten und was genau sie als hilfreich empfinden.

2. Überhole deine Konkurrenz mit TOP-Titel-Tags

Um auf dem vorherigen Punkt aufzubauen, haben deine Titel-Tags ebenfalls viel mit der Suchintention zu tun. Die Art und Weise, wie du deine Titel wählst, beeinflusst direkt, ob Benutzer auf dein Ergebnis oder auf das deiner Konkurrenten klicken.

Das Ändern von Seitentiteln hilft deiner SEO indirekt, indem deine Seiten für deine Nutzer relevanter werden, auch wenn das Hinzufügen von Keywords nicht direkt zu deiner Platzierung beiträgt.

Es reicht also nicht aus, nur das Offensichtliche zu schreiben – wir sollten smarter werden und Titel mit den richtigen Anreizen schreiben. Wenn du bestimmte Powerwörter verwendest, kommst du dem Sieg einen Schritt näher. Am Besten machst du auf jeder Seite ein spezifisches wertvolles Versprechen, um mit deinen Ergebnissen aufzuholen und deine Webseite ganz oben in den Suchergebnissen zu finden ist.

Diese Aufgabe hat viel mit dem Erstellen und Verwalten von Erwartungen zu tun. Frage dich, was die Benutzer auf deiner Seite erwarten – und was du anbieten kannst, das so großartig ist, das sie es so nicht auf deiner Seite erwartet hätten.

Beispielsweise benötigt eine Seite über „neueste Sommerkleider“ offensichtlich eine Liste der neuesten Sommerkleider. Preislisten, Aufschlüsselungen der Nutzerbewertungen und deiner praktischen Bewertungen sind jedoch genau die Praktiken, mit denen du dich von der Konkurrenz abheben kannst.

Überhole deine Konkurrenz mit TOP-Titel-Tags

Der Umgang mit solchen Variablen in Bezug auf die Benutzer-Erwartungen kann dich weit bringen. Eine Frage wie „Mit welchen Hüten können diese Kleider kombiniert werden?“ wird beispielsweise nicht direkt in Google eingestuft, macht den Artikel jedoch nützlicher – und ist wahrscheinlich etwas, was du in deinem Titel verwenden kannst.

Daher sticht bei der Suche ein Titel wie „+35 TOP-Sommer-Kleider 2021 | Bewertungen & Outfit-Inspirationen“ viel mehr hervor als z.B.: „Neueste Sommerkleider | Beste Sommerkleider für 2021.

3. Wirksame Meta-Beschreibung: Steigere deine CTR

Nun ja, wir haben gemischte Gefühle in Bezug auf Meta-Beschreibungen. Das liegt daran, dass Meta-Beschreibungen für einige Seiten von unschätzbarem Wert sind, während die Leistung anderer Seiten beeinträchtigt werden kann.

Abgesehen davon, was du im obigen Abschnitt über die Suchintention gelernt hast, haben wir festgestellt, dass Transaktionsseiten die etwas mit einem Produkt oder einer Dienstleistung zu tun haben, von Meta-Beschreibungen profitieren.

Normalerweise hat man auf Produktseiten keine Textabschnitte, die gezielt auf den Nutzer zugeschnitten sind. Google kann also jeden Text nach dem Zufallsprinzip für unsere Meta-Beschreibung auswählen. Wir möchten dies jedoch vermeiden, da jede zufällig gewählte Überschrift und jeder zufällig gewählte Produktname dazu führen kann, dass unser Ergebnis als nicht zufriedenstellend wahrgenommen wird.

Für Informationsseiten ändern sich die Dinge allerdings ein wenig. Benutzer suchen auf unterschiedliche Weise nach Informationen. Sie verwenden auch ergänzende Wörter, um ihr Problem besser zu beschreiben. Aus diesem Grund kann man annehmen, dass es unwahrscheinlich ist, dass wir all diese verschiedenen Szenarien mit einem so kurzen Text abdecken können. Aus diesem Grund verzichten wir auf Informationsseiten auf die Verwendung von Meta-Beschreibungen und überlassen diesen Teil Google.

Da wir das Problem auf Informationsseiten aus verschiedenen Blickwinkeln aufschlüsseln, erkennt Google dies – und bietet dem Nutzer, auch wenn er die Frage etwas anders formuliert, einen alternativen Suchbegriff (der besser zum Inhalt passt) an.

4. Senke deine Absprungrate durch bessere Inhalte

Die Absprungrate (auch Bounce Rate genannt) beschreibt eine Interaktion mit deiner Webseite, ohne dabei weiterführende Interaktionen herbeigeführt zu haben. Sie ist kein direkter Rankingfaktor in dem Sinne, dass Google nicht in deinen Analytics Account schaut und die dortigen Informationen verwendet.

Senke deine Absprungrate durch bessere Inhalte

Stattdessen ist die Absprungrate ein Indikator für dich selbst, um zu sehen, wie deine Seiten performen. Mit diesem Indikator erhältst du Einblicke, ob deine Nutzer deine Seiten für wertvoll halten und auf ihnen verweilen – oder ob sie schnell zu den Suchergebnissen zurückkehren, weil sie die Lösung auf deiner Webseite nicht finden konnten. 

Die Absprungrate ist eine Metrik, die durch eine Kombination von Faktoren verursacht wird. Niedrigere Absprungraten können schon mit ersten Schritten wie der Keyword-Recherche und der Analyse der Suchintention herbeigeführt werden. Außerdem kannst du diese verringern, wenn du die Inhalte auf deiner Seite strukturierst und richtig anordnest. Hohe Absprungraten sind oft das Ergebnis aufdringlicher Webseitenelemente wie Pop-ups, Anzeigen oder einer langsamen Ladegeschwindigkeit.

Um deine Absprungrate in den Griff zu bekommen, solltest du entweder sehr objektiv mit deiner Seite umgehen oder deine Nutzer fragen, warum sie der Meinung sind, dass deine Seite nicht gut genug ist.

5. Verweildauer: Beziehe deine Besucher mit ein

Die Verweildauer ist die Zeitspanne, die ein User auf deiner Seite verbringt, bevor er zum Suchergebnis zurückkehrt. Leider gibt es keine direkte Möglichkeit, die Verweildauer selbst zu messen. Stattdessen müssen wir uns auf die durchschnittlich errechnete Zeit für Seiten- und Absprungraten-Metriken von Google Analytics verlassen. Sie können jedoch weiterhin ein guter Indikator für die Verweilzeit sein, da sie korrelieren.

Die Verbesserung der Verweildauer ist ein Indikator dafür, wie zufriedenstellend dein Inhalt ist. Ähnlich wie bei der Absprungrate können Fehler, die bereits beim Planungsprozess auftreten oder sobald deine Seiten vollständig fertig sind, zu einer geringen Verweildauer führen.

Um deine Verweildauer zu verbessern, solltest du grundsätzlich sicherstellen, dass deine Seiten für den Endbenutzer einen Mehrwert bieten. Deine Seiten sollten konkret und umfassend sein. Wenn ein Benutzer nach einem Problem sucht (d. h. einen Bedarf hat), besteht dein Ziel darin, diesen Bedarf so weit wie möglich abzudecken. Für einfache Produkte und Informationen ist dieser Schritt unkompliziert.

Jedoch erfordern komplexere Produkte etwas mehr Planung. Unsere Firma ist hier wahrscheinlich ein gutes Beispiel. Wir bieten etwas an, von dem wir glauben, dass es einzigartig ist – ein SEO-Tool, das auch für Anfänger geeignet ist. Das Problem, mit dem wir konfrontiert sind ist, dass SEO für die meisten Geschäftsleute sehr undurchsichtig sein kann. Daher ist es relativ schwierig, diese Menschen zu erreichen und ihre genauen Bedürfnisse zu verstehen.

Stelle dir folgende Fragen, um ein besseres Verständnis zu bekommen. Erstens: wonach sucht ein Geschäftsinhaber, wenn er z. B. einen Rank Tracker benötigt? Zweitens: was erwartet dieser Geschäftsinhaber von einer Rank-Tracker-Seite? Drittens: was sind unterstützende Materialien, die zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen können? Eine Tabelle mit Details, eine Grafik zur Veranschaulichung oder ein Testimonial?

Verweildauer: Beziehe deine Besucher mit ein

6. Mindere Pogo-Sticking & überhole die Konkurrenz

Ähnlich wie schon im obigen Punkt erwähnt, werden deine Ergebnisse spezifischer, wenn du eine direkte und konkrete Antwort geben kannst und diese mit wertvollen Informationen untermauerst. Dies verhindert zudem, dass deine Seitenbesucher zu den Suchergebnissen zurückkehren und auf andere Ergebnisse klicken.

Mindere Pogo-Sticking & überhole die Konkurrenz

Um zu veranschaulichen, wie sich dies auf deine Webseite auswirkt, stelle dir Folgendes vor: Ein Benutzer sucht nach „Beeinflusst Kleidung unser Verhalten?“ Es handelt sich um eine Informationsabfrage, die mit einem einfachen Ja oder Nein beantwortet werden kann. Aus diesem Grund hat die Seite, die ganz oben angezeigt wird entschieden, keine Zeit zu verschwenden und eine direkte und schnelle Antwort zu geben.

Dafür ist die Antwort im Ranking darunter ein sehr ausführlicher Informationsartikel. Da die Betreiber dieser Webseite verstehen, dass Benutzer meist noch weitere Fragen haben und nicht nur ein Ja / Nein als Antwort haben wollen, haben sie ihre Antwort mit relevanten Recherchen und interessanten Informationen untermauert.

Ein neugieriger Benutzer gibt diese Suche ein und sieht die Ergebnisse. Sie klingen beide relevant und verdienen es, an der Spitze zu stehen. Er entschließt sich aber, auf den ersten Eintrag in den Suchergebnissen zu klicken. Leider erfüllt die Seite die Erwartungen des Benutzers aber nicht gut genug.

Der User kehrt also zur Ergebnisseite zurück, weil er das Gefühl hat, noch weitere Informationen zu benötigen, auch wenn er seine Antwort schnell bekommen hat. Im Anschluss klickt er auf das nächste Ergebnis. Hier findet der Benutzer jede Menge weitere, informative und nützliche Informationen, sodass er eine halbe Stunde damit verbringt, sich den ausführlichen Artikel durchzulesen. 

Dieses kombinierte, implizite Verhalten sagt Google, was für uns Menschen offensichtlich ist – der Nutzer war mit dem ersten Ergebnis nicht zufrieden, ging zurück und mochte das zweite Ergebnis lieber. Inzwischen überlegt Google: Warum sollte ich die Zeit des Nutzers mit der aktuellen Reihenfolge der Suchergebnisse verschwenden? Mit der Zeit geben diese Signale Google genügend Datenpunkte, um zu entscheiden, ob das zweite Ergebnis gegenüber dem Ersten beworben werden sollte.

Google selbst verwendet Pogo Sticking nicht als Faktor für einzelne Seiten – da dies durch Millionen von Gründen und Variablen verursacht werden kann. In Kombination mit anderen Verhaltenssignalen, kann Google jedoch eine bessere Vorstellung von der Gesamtleistung der Webseite, in Bezug auf die Suche bekommen.

7. Punkte mit detailgenauer Keyword-Recherche

Um mit deinen SEO-Bemühungen erfolgreich zu sein, solltest du dich auf ein Thema oder ein Keyword konzentrieren. Die Verwendung der richtigen Keywords ist der beste Weg, um Google mitzuteilen, worum es auf deinen Seiten geht. Es stellt auch sicher, dass du für Themen angezeigt wirst, nach denen Menschen suchen. Ein strategischer Keyword-Plan beinhaltet die Beantwortung der Fragen „Wofür wollen wir ranken?“ und „Wofür können wir ranken?“. Die richtige Keyword-Recherche gibt dir Einblicke, die dir bei der Beantwortung dieser Fragen helfen können.

Punkte mit detailgenauer Keyword-Recherche

Was ist das richtige Keyword? Zwischen dem was der User sucht und dem was deine Firma intern als wichtig erachtet, kann es im Bezug auf das Keyword Unterschiede geben.

Unabhängig davon, ob es sich um Produktseiten oder Informationsartikel handelt, ist eine Eingrenzung und Lösung eines bestimmten Problems, mit dem der Benutzer konfrontiert ist, also nur durch eine gute Keyword-Recherche möglich.

8. Schreibe fundierten Inhalt für wichtige Seiten

Das nächste, was du bereits tun kannst um alle oben genannten Faktoren zu verbessern, ist das Schreiben unterstützender Inhalte für deine wichtigen Seiten. Google setzt generische Webseiten selten an der Spitze. Stattdessen werden eher Nischen-Webseiten bevorzugt, denen zu einem bestimmten Thema vertraut werden kann.

Schreibe fundierten Inhalt für wichtige Seiten

Dieser Faktor zählt sowohl als Ursache, als auch als Wirkung in deiner Ranking-Gleichung. Du benötigst mehr Content, um für wichtigen Content zu ranken. Sprich, du rankst besser, wenn du mehr qualitativ hochwertigen Content bereitstellst. Wenn du relevante Informationen veröffentlichst, nach denen Benutzer in deiner Nische suchen, kannst du dadurch auch bei anderen Begriffen eine bessere Google-Position erreichen. 

Als Nebeneffekt ziehst du auch Benutzer an, die sich noch nicht in der Kaufentscheidungsphase befinden und beeinflusst diese. Sie behalten dein Produkt im Hinterkopf und sind dann vielleicht bereit, dein Produkt zu kaufen, wenn sie tatsächlich einen Bedarf haben. 

Stelle dir zum Beispiel jemanden vor, der Fitnessgeräte verkauft – in diesem Fall einen Gyroball. Das Schreiben von Informationsinhalten über Gyroball-Produkte kann dazu beitragen, dass die zugehörige Produktseite einen höheren Rang erhält und die Webseite durch das Ranking einzelner Artikel auch für weitere verwandte Keywords angezeigt wird. Solche unterstützenden Artikel könnten zum Beispiel folgende sein:

  • Wie lange sollte ich einen Gyroball verwenden?
  • Sind Gyrobälle sicher?
  • Funktionieren Gyrobälle?
  • Wie benutzt man einen Gyroball?
  • Sind Gyrobälle effektiv für das Grifftraining?

Als Letztes bleibt zu erwähnen: Behalte die Tipps von oben im Hinterkopf. Während du möglicherweise einige dieser Themen in einem Artikel kombinieren möchtest, sollten du immer die Absicht des Suchers berücksichtigen. Glaubst du, dass wenn dieser nach „Sind Gyrobälle sicher?“ sucht, auf ein Ergebnis mit dem Titel „Wie funktionieren Gyrobälle?“ klickt?. Die Chancen dafür stehen nicht sehr gut. Der spezifischere Artikel zu diesem Thema würde gewinnen.

9. Verbessere deinen Inhalt & deine Überschriften

Es mag sein, dass du die besten Inhalte in deiner Branche hast – aber wenn die Benutzer diese nicht sehen können, werden sie nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdient haben. Die Lesbarkeit ist ein wichtiger SEO-Faktor und wird direkt davon beeinflusst, wie du deine Seiten formatierst.

Verbessere deinen Inhalt & deine Überschriften

Deine Inhalte sollten für deinen Endbenutzer leicht verständlich und nachvollziehbar sein. Du kannst dies effektiv umsetzen, indem du deine HTML-Überschriften und deine Inhalte zusammen mit dem Gesamtlayout deiner Seiten besser strukturierst.

Überlege dir auch, wo und wie du Bilder platzieren willst, da diese das Auge des Benutzers visuell lenken. Ziehe in Betracht, deine Absätze aufzuschlüsseln, damit sie gut überflogen werden können. Verwende fetten und kursiven Text in wichtigen Abschnitten, um diese hervorzuheben und man ihnen besser folgen kann.

10. Aktualisiere deinen Content regelmäßig

Ein weiterer Faktor, den Google ebenfalls betrachtet und dem deine Konkurrenten möglicherweise schon nachkommen, ist die regelmäßige Veröffentlichung neuer Webseiteninhalte. Dieser Ranking-Faktor besagt allerdings nicht, dass du jede Seite jährlich neu schreiben sollst. Wenn du stattdessen regelmäßig deine Seiten auf aktuelle Inhalte bzw. veraltete Informationen überprüfst und diese berichtigst, signalisierst du Google, dass du deine Webseite pflegst. Dadurch sieht Google, dass dir die Qualität deiner bereitgestellten Informationen wichtig ist und positioniert dich höher.

Update: Aktualisiere deinen Content regelmäßig

Google hat einen speziellen Algorithmus der beurteilt, ob bestimmte Suchphrasen mehr frischen Inhalt benötigen als andere. Es wird als „Abfrage benötigt Frische“-Faktor bezeichnet und ist auf Nachrichten-Webseiten, auf denen sich die Dinge täglich ändern können, am wichtigsten. Einige Themen gehören eher zu den „Evergreens“ für die einfach nicht so oft neue Informationen zur Verfügung stehen. In diesen Fällen bewertet der QDF-Algorithmus, dass ältere Seiten bei der Suche ebenfalls einen höheren Rang einnehmen können.

Wenn du jedoch gerade erst am Anfang stehst und noch keinen “älteren” Inhalt hast, der relevanten Datenverkehr bringt, musst du dir keine Sorgen um diesen Teil machen. In dieser Phase ist es für dich viel wichtiger, neue und bessere Inhalte als deine Konkurrenz zu veröffentlichen.

11. Feature angesehene Autoren aus deiner Branche

Der Aufbau von Autorität zu einem bestimmten Thema ist eine Herausforderung und braucht Zeit. Du musst jedoch nicht alles selbst erledigen. Wenn du mit Autoren zusammen arbeitest, die in deiner Branche bekannt und anerkannt sind, kannst du gleich zwei Dinge erreichen:

Feature angesehene Autoren aus deiner Branche

Erstens: erfülle die E-A-T-Signale von Google. E-A-T steht für die drei Begriffe Expertise (Fachwissen), Autorität und Trust (Vertrauenswürdigkeit). Wie man an den Begriffen erkennen kann, möchte Google Inhalte bereitstellen, denen die Nutzer vertrauen können. Mit Autoren, die zu einem bestimmten Thema online präsent sind, hat Google einen Grund, deine Seiten auch als wertvoll anzusehen. Features helfen auch dabei, EAT für dich selbst und die von dir verfassten Beiträge zu erzeugen.

Zweitens: erhältst du häufig den Spillover-Effekt deines Netzwerks, wenn du andere auf deiner Seite präsentierst. Das heißt, wenn du Inhalte von anderen auf deiner Seite teilst, ist dies häufig auch ein Grund für den Besucher, die Inhalte weiter zu (ver)teilen – was dann wiederum sein Publikum erreicht und deine Marke auch unter diesen Menschen aufbaut.

12. Überarbeite deine Webseiten-Struktur

Deine Webseiten-Struktur wirkt sich darauf aus, wie deine Nutzer und Google deine Seite wahrnehmen. Durch die ordnungsgemäße Verschachtelung deiner URLs in den jeweiligen Kategorie-Ordnern, können Benutzer sich besser auf deiner Webseite zurechtfinden. Außerdem kann Google deine Inhalte einfacher gruppieren und klassifizieren. Auf diese Weise wird ermittelt, worum es auf deiner Webseite geht.

Überarbeite deine Webseiten-Struktur

Google bewirbt lieber Webseiten, die Fachkenntnisse zu einem bestimmten Thema aufweisen, als Webseiten, die „überall“ verfügbar sind und alles anbieten. Durch die Einrichtung einer besseren Webseiten-Struktur und das Einordnen in Themengruppen, erkennt Google dein gesamtes Fachwissen.

Außerdem wird es für dich beim nächsten Mal (z.B. für die Etablierung in einer verwandten Nische) viel einfacher sein, wenn sich deine Webseite bereits als Autorität für ein bestimmtes Thema bewiesen hat. Angenommen, deine Webseite bietet alles, was mit Outdoor-Aktivitäten zu tun hat. Sein Sortiment umfasst die Themen Camping, Angeln und Jagen. Sich selbst in den Schatten zu stellen und am Anfang nur wenig Inhalt für jeden dieser Bereiche bereit zu stellen, ist nicht sehr praktikabel, da du dich für jeden Bereich gleich(zeitig) beweisen musst.

13. Verknüpfe wichtige Seiten und Artikel intern

Ebenso verwendet Google deine Signale, um Inhalte zu kategorisieren und zu gruppieren. Eine Möglichkeit, die du positiv beeinflussen kannst, besteht darin, interne Links hinzuzufügen. Als Bonus helfen interne Links auch dem Benutzer bei der Suche nach weiteren Informationen.

Verknüpfe wichtige Seiten und Artikel intern

Interne Links sind eine der besten Möglichkeiten, um Google mitzuteilen, welche Seiten miteinander verbunden sind und den Nutzern zu helfen, die mehr erfahren möchten. Sie ermöglichen es einzelnen Seiten, Werte zu übertragen – und sind eine der besten Aufgaben im Vergleich zu dem, was sie an Aufwand bedeuten. 

Das Auflisten aller deiner Seiten und das Klassifizieren nach Themen eröffnet viele Möglichkeiten, bei denen du eine Seite kontextbezogen auf eine andere verweisen kannst.

In Kombination mit den obigen Tipps zum Erstellen von mehr Inhalten, kannst du so viele deiner neuen und potenziell wertvollen Seiten auf vorhandene Produkt- oder Serviceseiten verweisen, um deren Rangfolge zu verbessern.

14. Erhöhe deine allgemeine Webseiten-Autorität

Wir gehen jetzt leicht zu einem Thema über, das als „Off-Page-SEO“ bekannt ist. Wie oben erwähnt, unterstützt Google angesehene Webseiten. Um zu beurteilen wie maßgeblich deine Seite ist, überwacht Google die Erwähnungen deiner Webseite/Marke und Links die von anderen Webseiten, auf deine Inhalte verweisen.

Die Idee ist einfach: Wenn andere Webseiten auf deine verweisen, gibt es wahrscheinlich einen Grund dafür und du verdienst es, öfter angezeigt zu werden als andere Webseiten (die nicht so bekannt sind). Eine der besten Möglichkeiten um Autorität aufzubauen besteht darin, Links zu erhalten, die direkt auf deine Homepage oder auf Erwähnungen deiner Marke verweisen. Auf diese Weise verbesserst du die Ranking-Quoten für alle deine Seiten und erhöhst deine Markenbekanntheit.

Erhöhe deine allgemeine Webseiten-Autorität

Am besten startest du damit, dich an Personen zu wenden, die du aus deiner eigenen oder aus verwandten Branchen kennst. Wenn du beispielsweise Betreiber eines Restaurants bist, ist die Suche nach Food-Bloggern in deiner Nähe eine gute Möglichkeit, um loszulegen. Du kannst nun entweder darum bitten, dass sie dich auf ihrer Seite präsentieren – oder dass sie mit den von dir erstellten Inhalten einen eigenen Beitrag verfassen. Solche Inhalte können Videos, Bilder oder Texte beinhalten.

Um dir ein Beispiel zu geben, kann ein Restaurant den Food-Blogger zum Beispiel dazu einladen, eine Überprüfung seines Essens, der Atmosphäre und des gesamten Service durchzuführen und einen ganzseitigen Bericht auf seiner Seite zu veröffentlichen.

15. Erzeuge Autorität für einzelne Landingpages

Wie oben bereits erwähnt, verdienen auch einzelne Unterseiten Links. Wenn Du andere dazu bringst, über deine Produkte oder Dienstleistungen zu sprechen, kann dies den Wert dieser einzelnen Seiten in den Augen von Google erhöhen. In der Suchmaschinenoptimierung werden Links, die auf mehr nischenbezogene, themenspezifische Einzelseiten verweisen und nicht auf deine Homepage oder eine deiner Hauptseiten, als Deep-Links bezeichnet.

Erzeuge Autorität für einzelne Landingpages

Da es jedoch bei manchen Seite praktisch unmöglich ist, auf diese zu verlinken, gibt es Möglichkeiten, deine Platzierungen durch andere gute Arbeit zu verbessern. Wahrscheinlich erhalten beispielsweise deine Produktseiten keine natürlichen, direkten Links. Das Schreiben großartiger Informationsinhalte kann jedoch wertvolle Backlinks herbeiführen und Möglichkeiten für interne, direkte Produkt-Links eröffnen.

16. Erstelle einfachere und relevantere URLs

Die Struktur deiner URLs ist aus Sicht deiner Endbenutzer von grundlegender Bedeutung. Erstens solltest du also deine URLs so einfach und kurz wie möglich halten und zweitens möchtest du natürlich dein Keyword in deine URL aufnehmen. Dies ist wichtig, damit der Benutzer direkt weiß, worum es geht.

Erstelle einfachere und relevantere URLs

Daher solltest du schauen, ob du deine URLs anpassen musst. Wenn du beispielsweise Produkte hast, willst du normalerweise, dass deine URL zwei bis drei Wörter lang ist und das Produkt-Keyword beinhaltet.

Für den Suchbegriff „Blumen online kaufen in Los Angeles“ könnte deine URL beispielsweise folgendermaßen aussehen: „florist.com/los-angeles/order-flowers“. Und wenn du Blog-Beiträge schreibst, sollten deine URLs das Thema des Beitrags beinhalten.

Es ist jedoch wichtig, beim Ändern vorhandener URLs vorsichtig zu sein. Google hat bereits „zugeordnet“, wo sich deine Seiten befinden und wie sie heißen. Durch einfaches Ändern der URL wird Verwirrung gestiftet. Dies kann zu einem erheblichen Traffic-Verlust führen, da Google nicht weiß, wo all dein Content gelandet ist. Aus diesem Grund solltest du jedes Mal, wenn du eine URL änderst, eine Umleitung erstellen, die Google mitteilt, dass die Seite verändert wurde, bzw. vom Link her umgezogen ist.

Stelle es dir wie ein Buch vor. Eine Weiterleitung ist „die Fußnote auf einer leeren Seite“, die Google mitteilt, auf welcher Seite der Inhalt fortgesetzt wird. Solltest du dieses Thema für deine bisherigen Seiten als problematisch empfinden, denke einfach daran, dies zukünftig in deine Strategie mit aufzunehmen. Wenn dir dieser Schritt nicht ganz geheuer ist, bitte jemanden um Rat, der das nötige Wissen hat. 

17. Komprimiere die Bildgröße auf deiner Webseite

Die Geschwindigkeit deiner Webseite wird von direkten Webressourcen beeinflusst, die der Benutzer laden muss. Bilder sind ein solches Asset – und sie können schnell mal ein paar Megabyte deiner Seitengröße klauen, die wiederum der Benutzer zum Laden benötigt. Daher ist bei der SEO auch die Optimierung deiner Bilder von entscheidender Bedeutung.

Komprimiere die Bildgröße auf deiner Webseite

Wenn du bereits viele Bilder auf deiner Webseite hast, ist es wahrscheinlich eine gute Idee, ein Plugin zu verwenden, mit dem diese Bilder automatisch für dich optimiert werden. Außerdem sollte das Plugin so eingerichtet werden, dass deine Bilder direkt beim Hochladen angepasst werden.

Andernfalls kannst du diesen Schritt auch manuell und kostenlos selbst ausführen, wenn du kein Bildoptimierungs-Plugin verwenden kannst oder möchtest. Mit einem Tool wie z.B. IloveIMG kannst du deine Bilder schnell und mühelos optimieren. Du wirst, nach dem du deine Bilder durch den Bildkomprimierer hast laufen lassen, keinen Unterschied in der Bildqualität feststellen können und erreichst dennoch eine massive Reduzierung der Bildgröße.

Google empfiehlt, dass Bilder für optimale Ladegeschwindigkeiten unter 150 KB haben sollten. Wenn du deine Bilder bereits komprimiert hast, diese aber immer noch deutlich über diesem Grenzwert liegen, kannst du Folgendes tun. Verwende z. B. Tools wie Canva und Adobe Photoshop oder ein simples Tool wie Microsoft Paint, um die Bildauflösung zu verringern. Wie sehr du dein Bild verkleinern solltest hängt davon ab, wie weit du von der 150-KB-Marke entfernt bist. Im Allgemeinen streben wir jedoch Größen an, die kleiner als 1920 x 1080 Pixel sind.

18. Nutze die Lazyload-Methode für Bilder & Videos

Eines der großen Probleme bei der Webentwicklung besteht darin, dass standardmäßig alle Webressourcen (fast) gleichzeitig geladen werden. Dies bedeutet, dass wenn der User auf deine Seite kommt, absolut alles was im Code erscheint direkt geladen wird, einschließlich aller Bilder und Videos.

Nutze die Lazyload-Methode für Bilder & Videos

Während dies für Benutzer von Hochleistungscomputern mit blitzschnellem Internet großartig klingt, ist dies nicht gleichzeitig auch für alle anderen optimal. Die meisten Besucher deiner Webseite haben bestimmte technologische Einschränkungen, wie langsamere mobile Endgeräte, langsameres mobiles Internet usw.

Aus diesem Grund ist Lazy-Loading eine unschätzbare Technologie, die du implementieren solltest, wenn deine Ressourcen dies zulassen. Wenn ein Benutzer deine Webseite besucht, wird im Wesentlichen verhindert, dass alle Bilder gleichzeitig geladen werden. Stattdessen werden die Bilder erst geladen, wenn sie beim scrollen im Sichtfeld des Benutzers erscheinen. Dies ist insbesondere dann super, wenn der Benutzer schon im ersten Drittel deiner Seite fündig wird, und die restlichen Bilder gar nicht erst geladen werden (müssen). Dabei werden ihm beispielsweise ein oder zwei Sekunden beim Laden aller Bilder auf deiner Seite erspart.

Diese Technologie verbessert deine allgemeine Webseiten-Geschwindigkeit und damit auch die Benutzererfahrung. Mit dem Hintergrundwissen, dass schnellere Webseiten eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, langsamere Webseiten zu übertreffen, solltest du unbedingt das für dich passende Plugin finden. Die meisten bekannten Content Management-Plattformen verfügen bereits über Plugins, mit denen du ohne große Probleme eine Verbesserung herbeiführen kannst.

19. Verringere die Ladezeit von Scripts & Styles

Um auf dem Thema von oben aufzubauen, hängt die Geschwindigkeit deiner Webseite auch von Dingen ab, die du auf deiner Seite nicht direkt „sehen“ kannst. Dies sind CSS-Stylesheets, HTML-Codes und Java-Skripte. Das Wichtige hierbei ist, dass diese Skripte alle Webseiten verlangsamen können – auch solche, die nicht übertrieben fancy sind und sehr normal aussehen. Aus diesem Grund kann die Optimierung deiner Skripte das Laden für die Endbenutzer erleichtern, was zu einer positiven Steigerung der Benutzererfahrung führt.

Verringere die Ladezeit von Scripts & Styles

Wenn du bisher keine Erfahrung damit hast, wende dich am besten an einen Entwickler, der dir bei der Vorgehensweise helfen kann. Auf diese Weise stellst du sicher, dass du keine wichtigen Skripte entfernst, die für einen reibungslosen Betrieb deiner Webseite verantwortlich sind.

20. Erstelle eine mobilfreundliche Website-Version

Im Jahr 2016 überholten die mobilen Suchvorgänge die Desktopsuche. Aufgrund dieser Änderung wollte Google die Mobile First-Indexierung anpassen und einführen. Im Wesentlichen sagte Google, dass unsere Priorität als Webseiten-Eigentümer auf den mobilen Besuchern liegen sollte – da diese viele Einschränkungen mit ihrer Browser-Funktion haben. Dieses Statement gilt seitdem für alle Branchen – von Geschenkartikelläden bis hin zur Fertigungsindustrie.

Die meisten Webseiten, die heutzutage auf einem großen CMS ausgeführt werden, sind standardmäßig mobilfreundlich. Dies hängt jedoch auch von deinem Webseiten-Theme und deinem Setup ab. Deine Konkurrenten haben möglicherweise bereits eine Webseite, die für mobile Besucher geeignet ist. Das Anbieten einer mobilfreundlichen Version deiner Webseite ist für deine Besucher ein Muss, wenn du versuchen willst, deine Konkurrenten langfristig zu übertreffen. Auch wenn Google dir kurzfristig einen „Freifahrtschein“ gibt, wird die nicht vorhandene Implementierung dieser Technologie deine Platzierungen im Laufe der Zeit beeinträchtigen. Wir lernen also: Mobile Version unserer Webseite = wichtig.

21. Schütze deine Website durch ein SSL-Zertifikat

Wie bereits erwähnt, ist es das Ziel von Google, den im Internet surfenden Nutzern, den bestmöglichen und vertrauenswürdigsten Inhalt anzubieten. Ein Faktor, den Google dabei berücksichtigt, ist die Sicherheit der Webseite. Bei ungeschützten Webseiten besteht eine höhere Gefahr, dass Nutzerdaten “geklaut” werden können. Daher vermeidet Google es, sie hervorzuheben.

Schütze deine Website durch ein SSL-Zertifikat

Daher solltest du deinen Besuchern auf jeden Fall eine sichere Webseite anbieten, wenn du deine Mitbewerber überholen und anschließend auch an der Spitze bleiben willst. Dieser Faktor gilt insbesondere für E-Commerce-Websites, auf denen Benutzer ihre kritischen Zahlungsinformationen direkt eingeben können. Wenn du also Online-Einkäufe über deine Webseite abwickeln möchtest, ist ein SSL-Zertifikat unbedingt erforderlich um die Einkäufe zu sichern.

22. Implementiere strukturierte Daten

Google verarbeitet jede Sekunde enorme Datenmengen. Während die Algorithmen das Suchverhalten der Benutzer und das Angebot jeder Webseite immer besser zu verstehen lernen, gibt es allerdings immer noch einige Einschränkungen.

Implementiere strukturierte Daten

Strukturierte Daten, auch als Schema-Markup bezeichnet, informieren Suchmaschinen wie Google darüber, worum es sich auf deinen Seiten dreht.  Man kann sie als eine Art Skript bezeichnen, das deine Webseite nicht direkt beeinträchtigt. Mithilfe strukturierter Daten kannst du wichtige Bereiche deiner Webseite hervorheben und diese somit von Google effektiver priorisieren lassen.

Wenn du beispielsweise Produktmarkierungen auf deinen Produktseiten verwendest, kann Google diese Seite gegenüber allen anderen Seiten priorisieren, wenn Nutzer nach Produkten wie deinen suchen. Gleiches gilt für Artikel, FAQ-Abschnitte usw.

Als zusätzlichen Vorteil zeigt Google bei bestimmten Ergebnissen auch mehrere Seitenelemente in den Suchergebnissen an. Diese Elemente verbessern deine Sichtbarkeit und ziehen mehr Aufmerksamkeit auf dich – beides Faktoren, die deine Klickraten verbessern können.

23. Überhole die Konkurrenz mit Google My Business

Google My Business ist wichtig, um deine Konkurrenten in den lokalen Suchergebnissen zu übertreffen. Mit einem gut optimierten Google My Business-Eintrag kannst du bessere und relevantere Informationen in den Suchergebnissen anzeigen lassen. Außerdem kannst du im sogenannten “Local Pack” bei Google Maps angezeigt werden, wenn Kunden nach deinen relevanten Keywords suchen. Schließlich bietet dir GMB die Möglichkeit, Bewertungen zu sammeln – was dir teilweise dabei helfen kann, E-A-T in deiner Branche aufzubauen.

Überhole die Konkurrenz mit Google My Business 

Wenn du dich bei GMB listen lässt, wird dein Unternehmen zu Google Maps hinzugefügt. Google Maps ist mit dem Local Map Pack verbunden, das angezeigt wird, wenn ein Nutzer nach lokalen Produkten oder Dienstleistungen sucht. Das Local Map Pack kommt zum Tragen, wenn Suchende den Namen deiner Stadt oder deines Gebiets in ihrer Suchanfrage verwenden – ist aber nicht nur darauf beschränkt.

Wenn du eine der drei ersten Stellen im Local Map Pack belegst, erhöht dies deine generelle Sichtbarkeit. Du hast hier die Möglichkeit, Informationen anzeigen zu lassen, die sonst in einem organischen Suchergebnis nicht sichtbar wären.

Bewertungen und Rezensionen helfen dir dabei, deine wahrgenommene Autorität und Vertrauenswürdigkeit in den Augen deiner Zielgruppe zu erhöhen. Menschen, die deine Marke sehen – und feststellen, dass du viele gute Bewertungen bekommen hast – erkennen schnell, dass sie dir vertrauen können. Dies wiederum hilft dir dabei, deine Marke gemeinsam mit ihnen aufzubauen – und sie darauf vorzubereiten, auch in Zukunft auf deine Ergebnisse zu klicken.

24. Stärke deinen Social-Media-Bereich / sei aktiv

Google zählt zwar nicht als direkter Rankingfaktor, überwacht aber auch deine Präsenz auf anderen Plattformen. Ähnlich wie bei Google My Business kannst du auch Social Media als Teil deiner Markenpräsenz-Kampagnen verwenden, um damit deine SEO zu verbessern.

Stärke deinen Social-Media-Bereich / sei aktiv

Umso mehr Menschen deine Marke kennen und ihr auch vertrauen, umso mehr verbessern sich deine sozialen Signale. Soziale Signale teilen Google mit, dass deine Marke echt ist – und ihr die Leute vertrauen. Indirekt verbessert deine Social-Media-Präsenz die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer in den Ergebnissen auf deinen Eintrag klicken, da sie deine Marke bereits in einem positiven Licht gesehen haben. Dies wiederum erhöht deine Klickrate und hilft dir dabei, deine Konkurrenz nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig zu übertreffen.

25. Bekanntheit: Verwende strategische Google-Ads

Google Ads helfen dir zwar nicht direkt dabei, ein höheres Ranking zu erzielen, sie haben jedoch einen indirekten Einfluss auf dein Google-Ranking. Zudem können sie eine wertvolle Datenquelle sein. Wenn du ein Marketingbudget hast, gibt es zwei großartige Möglichkeiten, wie du mit strategischen Google Ads eine bessere Markenbekanntheit aufbauen kannst.

Verwende strategische Google-Ads

Die erste besteht darin, Google Ads für die Steigerung deiner Markenbekanntheit zu nutzen. Es ist ja kein Geheimnis, dass es größeren und bekannteren Marken leichter fällt, bei der Suche einen höheren Rang einzunehmen. Um deine Mitbewerber langfristig zu übertreffen, solltest du Google Ads verwenden, um deine Marke stabiler und bekannter zu machen. Diese Strategie ist großartig, da sie direkt einsetzt, wenn der Benutzer es für am relevantesten hält. Das heißt, in dem Moment, in dem der Benutzer auf der Suche nach einer Lösung ist, erscheint deine Marke ganz oben als eines der relevantesten Ergebnisse.

Zweitens sind Google Ads auch eine hervorragende Möglichkeit, deine SEO-Bemühungen kurzfristig zu unterstützen. Da SEO einige Zeit in Anspruch nimmt (zwischen 6 und 18 Monaten, um die volle Wirkung zu erzielen), können Google Ads eine hervorragende Ergänzung sein, um relevanten Traffic zu generieren, bis deine Seiten ihre Platzierungen verbessert haben. Sobald deine Seiten hoch genug und höher als die deiner Mitbewerber positioniert sind, kannst du deine Rentabilität steigern, indem du deine Google-Anzeigen deaktivierst und nur noch organischer Traffic zurückbleibt.

26. Sammle wertvolle Testdaten über Google Ads

In ähnlicher Weise kannst du mit Google Ads auch Daten sammeln und deine Zielseiten damit verbessern. Die Leistung einer Seite (direkt nach dem Launch) zu testen, kann von unschätzbarem Wert sein und wird durch die Daten ermöglicht, die du in deinem Google Ads Konto sammelst.

Wenn Nutzer deine Google Ads-Anzeige in den Ergebnissen sehen, als relevant empfinden und darauf klicken – aber nur sehr kurze Zeit auf der Seite bleiben – ist dies ein guter Indikator dafür, dass du einige Änderungen vornehmen solltest. Genauso weißt du, wenn der Nutzer länger auf deiner Seite verweilt, dass du alles richtig gemacht hast. Diese Taktik ist so großartig, dass du sie als Entscheidungsfaktor verwenden kannst, noch bevor du die Ressourcen in die Erstellung neuer Seiten investiert hast.

27. Traffic steigern: platziere dich auf YouTube 

Wenn du vor der Kamera besser bist, als mit Stift und Papier, hast du Glück. Denn Videoplattformen wie YouTube können aus drei bestimmten Gründen für das Ranking deiner Webseite sehr vorteilhaft sein.

Traffic steigern: platziere dich auf YouTube 

YouTube ist natürlich nicht Google, funktioniert jedoch auch hauptsächlich als Suchmaschine und auf ähnliche Weise. Tatsächlich ist YouTube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Damit verbunden, wie die Plattform genutzt wird, ist die SEO-Konkurrenz auf deine Keywords hier wahrscheinlich viel geringer. Aus diesem Grund kann YouTube SEO eine hervorragende Möglichkeit für dich sein, organischen Traffic zu generieren, ohne dich mit deinen Mitbewerbern auseinandersetzen zu müssen.

Zweitens kann dir der organische Traffic und die YouTube-Präsenz beim Aufbau deiner Marke helfen. Deine allgemeine Autorität wird dadurch ebenfalls unterstützt. Darüber hinaus ist es für dich aufgrund von weniger Wettbewerbern einfacher, direkten Traffic von YouTube auf deine Webseite zu lenken.

Da viele Videokünstler offen für neue Möglichkeiten im Bezug auf die Beschaffung von Inhalten sind, kann es manchmal einfacher sein, in einem Video als in einem Artikel vorgestellt zu werden. Das Erstellen von Videoinhalten in Zusammenarbeit mit größeren Kanälen kann demnach eine schnelle und wirkungsvolle Werbetaktik sein. Es hat jedoch auch einen langfristigen, strategischen Nutzen. Das heißt, wenn du oder deine Webseite von einem prominenten Kanal vorgestellt werden, steigt dein Traffic innerhalb kürzester Zeit an – aber du behältst auch weiterhin einen durchschnittlich höheren Traffic, nachdem der Hype zurückgegangen ist. Die Auswirkungen sind enorm, da dies eine der besten Möglichkeiten ist, eine stärkere Marke aufzubauen und damit deine Mitbewerber “heimlich” zu übertreffen.

Alle diese Vorteile helfen dem Nutzer wiederum, deine Webseite als maßgeblicher anzusehen und Google bekommt durch die Verhaltenssignale die Information, dass du in den Suchergebnissen aufsteigen solltest.

Schlusswort

Jeder dieser Faktoren hilft dir dabei, einen höheren Rang als deine Konkurrenten bei Google zu erreichen. Einige haben starke Auswirkungen, während andere wie ein „Standard“ funktionieren, den du ganz einfach erfüllen solltest – und der dir nicht unbedingt einen enormen Vorteil verschafft. Zusammenfassend können wir sagen, dass die Bereitstellung einer besseren Benutzererfahrung, in Verbindung mit dem Aufbau von mehr Autorität und Vertrauen in deiner Branche, der richtige Weg ist.

14 Tage kostenlos testen

Gib einfach deine Internetseite ein und los gehts!