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Bilder-SEO – so optimierst Du Deine Bilder für Suchmaschinen

Bilder-SEO
Damaris Böhlig,
Damaris Böhlig

Bilder sind ein natürlicher Teil Deiner Website und sollten daher auch ein natürlicher Teil Deiner SEO-Arbeit sein. Bilder und andere kreative Darstellungen sind sehr wichtig für die Leistung Deiner Webseite – aber nicht nur in Bezug auf den visuellen Ausdruck. Möchtest Du wissen, wie Du Deine Bilder für Suchmaschinen optimieren kannst? Dann lies einfach weiter – oder speichere Dir den Beitrag für später.

Bilder-SEO umfasst alle Faktoren, die die Lesbarkeit, Indexierbarkeit und Qualität der Bilder auf Deiner Webseite erhöhen. Ziel ist es, das Nutzererlebnis, die Website-Performance und ein Dein Ranking in den Suchergebnissen bei regulären Suchen sowie bei der Bildersuche zu verbessern.

Google wertet alle Deine Inhalte (Seitentitel, Meta-Beschreibungen und Bildunterschriften) aus und bewertet, wie gut Deine Bilder optimiert sind. Grundlegend sollten alle Elemente rund um Deine Bilder im Einklang sein und aussagen, was auf dem Bild zu sehen ist und welchen Titel es trägt.

Du hast Zweifel und weißt nicht, wie sich diese “Bilder-SEO” umsetzen lässt? 

Dann scroll ein Stück weiter runter, wo wir einen genaueren Blick darauf werfen, welche Faktoren erforderlich sind, um Top-Ergebnisse bei der Bildsuche zu erzielen. Themen wie Steigerung der Seiten-Relevanz und das Erzielen von höheren organischen Rankings bei der Suche warten auf Dich.

Bilder-SEO beginnt mit dem Dateinamen

Der erste Schritt bei der Bilder-SEO besteht darin, den Bildern die richtigen Dateinamen zu geben. Denn Du möchtest selbstverständlich, dass Google weiß, was auf dem jeweiligen Bild zu sehen ist, auch wenn die Suchmaschine es nicht allein durch das Betrachten des Bildes verstehen kann. Verwende daher Dein Keyword im Dateinamen, damit es auf der Seite relevant erscheint.

Wenn Du z.B. einen Artikel, einen Blogbeitrag oder Ähnliches über die 10 besten Reisetipps schreibst und ein Bild von einem Mann auf einer Rolltreppe einfügst, sollte der Dateiname nicht „Bild03415.jpg“ lauten. Benenne es lieber mit etwas wie „mann-auf-der-flughafen-rolltreppe.jpg“.

In diesem Fall könnte man auch mit der Einbindung der Keywords „Reise“ oder „Reisetipps“ spielen, wenn das das Thema der Seite ist. Aber auch das Bild eines Mannes auf einer Rolltreppe am Flughafen passt in den Kontext von Reisetipps und ist daher relevant für die Landingpage und das Keyword.

Wie groß muss/sollte ein Bild sein?

Die Größe Deiner Fotos ist wichtig. Je größer ein Bild, desto länger dauert es sowohl für deine Nutzer als auch für die Suchmaschine, um das Bild laden. Aus diesem Grund sind große Bilder nicht sehr benutzerfreundlich, da sie lange Ladezeiten hervorrufen.

Deine Webseiten-Bilder sollten 150 KB nicht überschreiten. Bilder, die mehr Platz beanspruchen, verlangsamen die Webseite, was zu einer erhöhten Ladezeit und einer geringeren Benutzerfreundlichkeit führt. Optimiere Deine Bilder, indem Du Bilder mit einer Größe von mehr als 150 KB komprimierst.

Schon eine Ladezeit-Verzögerung von zwei Sekunden kann die Absprungrate um mehr als 100% erhöhen. Daher ist es wichtig, dass Deine Bilder so wenig Platz wie möglich beanspruchen, um die Ladezeit Deiner Webseite zu verbessern.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Deine Bilder selber zu komprimieren. Das Online-Tool iloveimg.com beispielsweise, macht das Komprimieren von Bildern spielend leicht.  

Was ist ein Alt-Tag / alternativer Text?

Bevor wir einige Deiner Fragen zur Bilder-SEO genauer anschauen, werden wir einen Begriff behandeln, den wir im Folgenden verwenden – nämlich Alt-Tags (oder auch Alternativtext).

Ein Alt-Tag / Alternativtext ist ein kleiner HTML-Code, der verwendet wird, um Texte für Deine Bilder anzuzeigen. Dieser wird auf Deiner Webseite verwendet, wenn das jeweilige Element nicht angezeigt werden kann – sowie für sehbehinderte Menschen, die sich die Bildbeschreibung vorlesen lassen.

Ein Alt-Tag ist der Text, der angezeigt wird, wenn Dein Bild nicht geladen werden kann. Außerdem kann der Text Blinden oder sehbehinderten Personen vom Computer vorgelesen werden, damit diese Deine Webseite vollständig verstehen können. Ein Alt-Tag sieht in Deinem HTML-Code folgendermaßen aus:

Aber wie wichtig sind Alt-Tags wirklich? Darauf gehen wir ein Stück weiter unten ein.

Muss ich meinen Bildern Alt-Tags hinzufügen?

Wenn es um Bilder-SEO geht, sind Alt-Tags ein wichtiger Faktor. Ohne sie, kann Google kein Bild sehen bzw. lesen und das Gleiche gilt für Blinde. Hier kommen Image-Alt-Tags ins Spiel.

Alt-Tags sind ein Teil von benutzerfreundlichem Webdesign. Füge Deinen Bildern Alt-Tags hinzu, damit Benutzer mit Leseschwierigkeiten und Suchmaschinen verstehen können, was auf Deinen Bildern zu sehen ist. Mit optimierten Alt-Tags erhöhst Du die Auffindbarkeit Deiner Webseite bei der Bildsuche.

Die Benutzung von Alt-Tags stärkt somit die Verbindung zwischen den geschriebenen Inhalten und Deinen Bildern, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Google Deine Webseite in den Suchergebnissen zeigt – nicht zuletzt bei der Bildersuche.

Wie schreibe ich gute Alt-Tags für meine Bilder?

Gute Alt-Tags zu schreiben ist kein Hexenwerk. Es gibt jedoch eine Reihe von Faustregeln und „Best Practices“, die Du befolgen solltest, um eine bestmögliche Bilder-SEO zu gewährleisten. 

Verwende diese 6 Tipps, um gute Alt-Tags zu schreiben:

  1. Beschreibe die Bilder so genau wie möglich
  2. Halte Deine Alt-Tags kurz und simpel
  3. Verwende relevante Keywords in Deinen Alt-Tags
  4. Vermeide es, Deine Keywords zu oft zu verwenden
  5. Verzichte auf die Bezeichnung „Bild von“
  6. Ersetze Deinen Text niemals durch Bilder

Schauen wir uns die Tipps mal genauer an…

1. Beschreibe die Bilder so genau wie möglich

Alt-Tags haben vor allem einen Zweck, nämlich den Menschen, die die Bilder nicht sehen können zu erklären, was auf dem jeweiligen Bild zu sehen ist. Wenn Du ein Bild auf der Seite hast, das keinen Sinn ergibt und Du keine Beschreibung hinzufügen willst, solltest Du das Bild aus deinem HTML-Code löschen.

2. Halte Deine Alt-Tags kurz und simpel

Die gängigsten Browser und Screen-Reader kürzen den Text auf etwa 125 Zeichen. Es ist daher eine gute Faustregel, keine längeren Alt-Tags zu schreiben.

3. Verwende relevante Keywords in Deinen Alt-Tags

Alt-Texte bieten Dir eine zusätzliche Möglichkeit, Deine Keywords Deiner Seite hinzuzufügen. Die Suchmaschinen erhalten durch die Alt-Tags ein weiteres Signal darüber, dass Dein Inhalt auf der Seite für die gegebene Suche zu einem bestimmten Keyword äußerst relevant ist. In erster Linie solltest Du Dich darauf konzentrieren, das Bild zu beschreiben und einen Kontext für das Bild zu schaffen. Wenn es Sinn macht und Du die Möglichkeit hast, solltest Du Dein Keyword auf jeder Seite mindestens einem Alt-Tag hinzufügen.

4. Vermeide es, Deine Keywords zu oft zu verwenden

Google wird Dich nicht bestrafen, wenn Du schlechte Alternativtexte schreibst. Du kannst jedoch sicher sein, dass Google das zu häufige erwähnen deiner Keywords nicht als Positiv wertet. Füge daher lieber verwandte Keywords hinzu oder verfasse beschreibende und wertvolle Alternativtexte, die zum Kontext der Seite passen.

5. Verzichte auf die Bezeichnung „Bild von“

Der ganze Zweck eines Alt-Tags besteht darin, ein Bild zu beschreiben. Es gibt daher keinen Grund, Bezeichnungen wie: „Bild von“ im Alternativtext zu verwenden.

6. Ersetze Deinen Text niemals durch Bilder

Es ist nie eine gute Idee, ein Bild anstelle von Textinhalten einzufügen. Die Suchmaschinen können nicht lesen, was sich auf einem Bild befindet – daher macht es in Bezug auf SEO keinen Sinn, da es den Kontext und die Relevanz der Seite nicht stärkt.

Wenn Du doch gezwungen sein solltest, Text durch Bilder zu ersetzen, dann beschreibe im Alternativtext unbedingt was auf den jeweiligen Bildern zu sehen ist.

Welches Format soll mein Bild haben?

Es gibt eine Reihe verschiedener Bildformate, die Du auf Deiner Webseite verwenden kannst. Das Format – auch Dateityp genannt – ist beim Hochladen von Bildern auf Deine Webseite nicht unbedeutend.

Verwende: JPEG’s für große Bilder & Illustrationen und hohe Bildqualität bei kleinstmöglicher Dateigröße. PNG’s für transparente Bilder ohne Hintergrund. Du kannst auch WebP anstatt JPEG & PNG verwenden. WebP bietet qualitativ hochwertige Bilder bei minimaler Dateigröße. SVG’s für Logos und Symbole.

Es ist also nicht ganz unwichtig, in welchem ​​Format Deine Bilder vorliegen, da es die Größe der Dateien beeinflusst. Größere Dateien nehmen mehr Platz ein und tragen dazu bei, dass die Website eine langsamere Ladezeit hat. Verwende daher immer Dateien und Formate, die möglichst kleine Bilddateien erzeugen.

Bilder für SEO skalieren

Wenn es um SEO geht, geht es auch immer wieder darum, wie wichtig die Ladezeit Deiner Seiten für die User Experience ist. Und damit auch für Deine SEO. Je schneller eine Seite ist, desto besser ist die Benutzererfahrung und desto einfacher kann Google Deine Seiten indizieren. Es ist daher ratsam, Deine Bilder auf die richtige Größe zu skalieren.

Skaliere Deine Bilder auf die Größe und lade sie in der eindeutigen Größe hoch, in der sie angezeigt werden sollen. Bilder in 2500×1500 Pixel, die als 250×150 Pixel dargestellt werden sollen, werden als Bild in 2500×1500 Pixel geladen und machen Deine Seite langsamer als nötig.

Erklärung: Auch wenn Dein Bild in einer kleinen Größe angezeigt wird, muss die Seite die volle Größe des von Dir hochgeladenen Bildes laden. Du sparst mit der richtigen Dateigröße also Platz und verbesserst Deine Ladegeschwindigkeit.

 

Fazit zur Bilder-SEO

Um es kurz weiterhin kurz zu halten, erhältst Du hier eine Übersicht der wichtigsten Punkte: 

  1. Gib Deinen Bildern einen SEO-freundlichen Dateinamen
  2. Verkleinere Deine Bilder auf maximal 150 KB 
  3. Füge allen Fotos relevante und beschreibende Alt-Tags hinzu
  4. Beschreibe Deine Bilder so genau wie möglich
  5. Halte Deine Alt-Tags kurz und simpel
  6. Verwende relevante Keywords in Deinen Alt-Tags
  7. Vermeide eine Übertreibung Deiner Keywords
  8. Verzichte auf die Verwendung von „Bild von“
  9. Ersetze niemals Texte durch Bilder
  10. Lade Deine Bilder im finalen Format hoch

Nun hast Du vollständige Kontrolle über Deine Bilder. Und wie schaut es mit Deinen Seitentiteln und Meta-Beschreibungen aus? 

Viel Spaß und Erfolg beim Verbessern Deiner Webseite!

Kunden-Feedbacks

Was unsere Kunden sagen...

Wir mögen es einfach und unsere Kunden auch. Das sagen die Benutzer über Morningscore.

5 out of 5 stars

Das Tool ist sehr erschwinglich, aber gleichzeitig vollständig und einfach zu bedienen. Am besten finde ich aber, dass es eigentlich mehr als nur ein Tool ist. Es ist eine umfassende, vollständige Seite.

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Carlos Tiscar
Co-founder, EC Shops
5 out of 5 stars

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patrick qureshi salary.dk
Patrick Qureshi
CMO, Salary.dk
5 out of 5 stars

Ich habe Morningscore seit Beginn meiner Firma verwendet. Ich habe viele Tools ausprobiert, aber mein Herz entschied sich für Morningscore, weil es so einfach zu bedienen ist. Und seitdem ich in vielen kleinen Unternehmen arbeite, die dieses Werkzeug haben müssen, damit ich ihnen helfen kann.

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Christina Schmeltz
Owner, LS Marketing
5 out of 5 stars

Ich benutze Morningscore, weil SEO nicht meine Spezialität ist und ich keine Zeit damit verbringen möchte. Ich habe ein internes Team, das sich um SEO kümmert, aber ich muss das Ergebnis ihrer Arbeit kennen. In dem Tool kann ich mich einloggen und von Tag zu Tag unsere Leistung sehen.

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Esben Østerby
Founder, Iværksætterhistorier
5 out of 5 stars

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Trolle Hansen
Owner, Trolle Reklame
5 out of 5 stars

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Founder, intribe.co
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Vinson Lozano
Agency owner, Konker Digital
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vinson lozano
Vinson Lozano
Agency Owner, Konker Digital
5 out of 5 stars

“Morningscore das mit Abstand einfachste SEO-Tool, mit dem ich je gearbeitet habe - der Spass mit den Charts und Daten von Morningscore kommt insbesondere dann so richtig in Fahrt, wenn man die Werkzeuge nutzt, um einem Konkurrenten ein Duell zu liefern. Unbezahlbar gut!”

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Rasmus Schübel
Inhaber & Gründer, kreativling
5 out of 5 stars

“Ein wirklich brauchbares und effektives SEO-Tool ohne viele störende Elemente. Dies bedeutet, dass ich das Tool tatsächlich für etwas Bestimmtes verwenden kann, das unseren Geschäftswert einbringt!”

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Heidi Kerstein
Marketing Coordinator, Fitness Engros A/S